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" Il Girasole" liegt in einem sehr interessanten Naturparkgebiet, valle dei Calanchi genannt.
Auf dem Anwesen führt ein Fussweg zu einem Panoramapunkt, von welchem man eine traumhafte Aussicht auf die umliegende Landschaft geniesst. Der Blick schweift über die Lehmkämme des Tales, die Sommerresidenz des berühmten Schriftstellers und Germanisten Bonaventura Tecchi bis nach Civita di Bagnoregio, mittelalterische Burg in einem einzigartiger Lage und ist durch eine Fussgängerbruecke mit dem Dorf Bagnoregio verbunden.
Die Ortschaft liegt im Grenzgebiet von drei der schönsten Regionen Italiens : Umbrien, Toskana und Latium. Von hier aus kann man in kurzer Fahrzeit viele interessante archäologische Stätten und mittelalterische Orte wie Tuscania, Pitigliano, Acquapendente, Montefiascone, Sovana, Tarquinia, Vulci und Chianciano erreichen.
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Ausflüge innerhalb von 30 km:
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Tagesausflüge:
- Deruta Km. 80
- Todi Km. 30
- Perugia Km. 90
- Arezzo Km. 90
- Assisi Km. 110
- Roma Km. 90
- Siena Km. 120
- Firenze Km. 150
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Viterbo wird die Stadt der Päpste
gennannt.In der Vergangenheit, Dank dem gesunden Klima und den Thermalquellen, verbrachten hier viele Päpste die Sommermonaten. Die Herkunft der Stadt verbleibt unbekannt. Man vermutet, dass hier ein etruskisches Dorf war, Sorrina genannt.
Im Mittelalter war Viterbo schon eine bedeutende Stadt mit Bischofssitz. In den nachfolgenden Jahrhunderten erweiterte sich die Stadt. Heute ist sie eine Provinzhauptstadt und eine der bedeutenden Kunstsädte Italiens.
Der Papstpalast, die Domkirche, der Stadtviertel San Pellegrino, der Palazzo dei Priori, die vielen nebeneinander stehenden, wunderschönen Kirchen und Brunnen aus verschiedenen Epochen bilden ein harmonisches Ganzes.
Alles ist so eindrucksvoll, dass man vermutet, wieder zurück in der Vergangenheit zu sein.
Man vergiesst den Verkehr, die Ampel und den heutigen Lebensrhythmus und man erlebt die Vergangenheit.
Viterbo ist in Italien auch für ihre Schutzheilige Rosa berühmt. Die Statue der heiligen Rosa wird auf einem mobilen, 5 Tonnen schweren Turm von den sogenannten Facchini in einer Prozession durch die alten Stadgassen geführt.
Bloss ein Paar Kilometer von Viterbo, in Bagnaia, kann man den Renaissancebau Villa Lante bewundern. Der schöne Parterre und der geometrisch geplanter Garten bilden ein hervorragendes Beispiel von "giardini all'italiana".
Ein Weg in diesem Lustgarten führt zu reizenden Brunnen und Wasserspielen, die von der obenen Terrasse auf den unteren Garten fallen.
Die Therme
sind für die Stadt eine unerschöpflische, natürliche Quelle. Die heilenden Eigenschaften ihres Wassers sind für die Rehabilitation und das Nachholen der Form sehr geschätzt.
Ferento
war ursprünglich eine etruskische Stadt, die ihren Höhepunkt in der römischen Kaiserzeit erreichte.
Heute noch, im Sommer, werden Konzerte und Vorstellungen im römischen Amphiteather dargestellt, das einzige überlebende Werk aus jener Zeit.
Bolsena ist für das Wunder der Messe bekannt, worans das Fronleichnam Fest
(Corpus Domini) stammt .
Der Bolsenasee ist heute ein bevorzugtes turistisches Ziel. Der See, das Klima und die Küche sind sehr geschätzt.
Zwei Inseln tauchen aus dem See auf : die Bisentina und die Martana
, wo die ehemalige Koenigin Amalasunt ermordet wurde. Aus Capodimonte fährt ein Boot zu den Inseln.
Der See
liegt in einem noch heute leicht erkennbaren erloschenen Krater mit 43 Km Umfang. Rund um befinden sich einige bemerkenswerten Dörfer. Entlang des Ufers windet sich eine panoramische Strasse.
Die Umgebung ist reichlich an ur- und frühgeschichtlichen, etruskischen, und römischen Siedlungen : Bolsena ist davon die wichtigste.
Sie wurde im Jahre 264 v.C. nach der Vernichtung der alten Velzna (heutigen Orvieto) von den Römern gegründet.
Die etruskische Velzna gehörte zu den zwölf Stadtstaaten Etruriens. Sie war reich und mächtig und wurde zu Hauptstadt. Dank der günstigen Lage wurde sie von den Römern erst spät erobert.
Die Römer eroberten sie nach vielen Versuchen und einer langen Belagerung. Die Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht und die Überlebenden wurden nach Volsinii Novi versetzt, die heutige Bolsena.
Nach dem Fall des römischen Reichs wurde die alte etruskische Siedlung wieder bewohnt. Der heutige Name Orvieto stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "alte Stadt".

Ende des 13. Jh. legte der Bischof aus Bagnoregio Francesco Monaldeschi das erste Stein zum Bau des Doms. Die Domfassade wirkt als himmlische Botschaft.
Von Interesse sind u.a. auch der Pozzo di San Patrizio, die etruskischen Kuppelgräber, das Museum Faina und das Dommuseum.
Der heutige Ruf Orvietos liegt auch in ihrem Wein, de weltbekannte Orvieto classico, in ihrer traditionellen Töpferei, und in den Festen, wie die Palombella, der Palio dell'Oca und in der Fronleichnamsprozession.
Vetriolo ist ein Vorort von Bagnoregio.
Das Dorf wurde um 1500 von einigen hunderten Grubenarbeitern aus der Romagna gegründet. Der Name Vetriolo stammt aus dem Eisensulphat, das hier ausgegraben und verarbeitet wurde.
Der Ruf des Eisensulphat dauerte nur eine kurze Zeit im Mittelalter. Die Grubenarbeiter begannen daher die Tonverarbeitung. Ihr Meister Francesco Burla kam aus Deruta.
Heute noch sind zwei Brennofen tätig. Die Handarbeit geschieht wie in der Tradition.
Das kleine Dorf ist von unternehmungslustigen Menschen bewohnt, die in der ganzen Gegend bekannt sind und im Sinne des Nachholens der traditionellen Werte arbeiten.
In Vetriolo findet eine sehr eindrucksvolle Prozession am heiligen Freitag statt.
Civita : der ursprüngliche Name dieser Siedlung verbleibt unbekannt. In der lateinischen Sprache bedeutet es einfach "Stadt".
Bagnoregio bestand im Mittelalter aus drei Vorroten : Civita, Mercato und Rota. Zu Beginn war Civita Sitz der politischen und religiösen Macht. Erst später wurden diese Sitze in den Vorort Rota verlegt, welcher den Namem Balneum Regis aufnahm.
Die archäologischen Funde zeigen Siedlungen aus der Steinzeit während die Gräber um die Stadt sind Zeuge der Etrusken.
Mit dem römischen Strassennetz, und dem Bau der Cassiastrasse verlor die etruskische Siedlung an Bedutung.
Nach dem Fall des römischen Reichs und dem Vorrücken der Barbaren gewann Civita wieder an Macht. Ihre geschützte Lage spielte eine wesentliche Rolle. Ende des Jahres 1000 wurde zu wichtigen Lehen.
Die Diözese umfasste Bomarzo, Vitorchiano, Ferento und erreichte das Grenzgebiet Orvietos und den Fluss Tiber.
Um 1150 wurde zur freie Gemeinde. In dieser Zeit wurde der heilige Bonaventura geboren.
Die unaufhaltsame Bodenerosion und ein Erdbeben im Jahre 1695 verursachen die Verlegung des Bischofsitzes, sowie der Domkirche und des Rathauses in den Vorort Rota.
Bagnoregio gehörte lange Zeit zum Kirchenstaat.
Nach unterschiedlichen historischen Geschehen wurde Bagnoregio im Jahre 1870 dem Königstum Italiens annektiert.
Während des zweiten Weltkriegs wurden Bagnoregio und Civita zu einem Kampftheater und den Verbindungsweg zwischen Civita und Bagnoregio von den Deutschen bombardiert. Civita war somit von der ganzen Welt abgeschlossen.
Nach dem Krieg baute man einen provisorischen Laufgang.
Auf dieser Zeit datiert Bonaventura Tecchis Benennung "Civita das sterbende Dorf" zurück. Dank der Intervention des Schriftstellers wurde 1994 die aktuelle Brücke errichtet.
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